Ratgeber / Cyberrisiko

Cyberrisiken: Die unsichtbaren Gefahren für Ihr Unternehmen – und wie Sie Ihre Website kostenlos prüfen lassen können

Cyberangriffe sind für Unternehmen 2026 eines der größten Geschäftsrisiken. Sie sind professioneller, schneller und vor allem automatisierter geworden. Selbst kleine Betriebe geraten zunehmend ins Visier – nicht wegen ihrer Unternehmensgröße, sondern wegen ihrer digitalen Angriffsfläche: der Website, den genutzten Tools und den internen Systemen.

Viele Unternehmer glauben, sie seien „zu klein" oder „nicht interessant genug". Studien zeigen jedoch ein völlig anderes Bild:

⚠️ Jede Website wird täglich automatisiert gescannt – unabhängig von der Bekanntheit des Unternehmens.

Sichtbar wird das erst, wenn man die eigene Domain einmal professionell prüfen lässt. Genau dafür ist unser kostenloser Mini-Pen-Test gedacht.

Warum Sie uns Ihre Domain anvertrauen können

Viele Unternehmen zögern, sensible technische Informationen weiterzugeben. Das ist verständlich – und ein gutes Zeichen für ein gesundes Sicherheitsbewusstsein.

Deshalb erklären wir völlig transparent, wie unser Cyber-Risiko-Check (Mini-Pen-Test) funktioniert und warum Ihre Daten bei uns sicher sind:

🔒 Wir greifen nicht auf Ihre Systeme zu

Wir benötigen keinerlei Zugangsdaten, keinen Serverzugriff und keine internen Logins. Der Check basiert ausschließlich auf Informationen, die ohnehin öffentlich über das Internet erreichbar sind.

🛡️ Wir führen keine aktiven Angriffe durch

Es handelt sich um keine Penetrationstests, die etwas verändern oder Schaden verursachen können. Wir analysieren nur öffentlich sichtbare Konfigurationsdaten – ähnlich wie es Bots und Angreifer ohnehin tun.

📨 Ihre Daten werden nicht gespeichert oder weitergegeben

Ihre Domain und Kontaktdaten werden ausschließlich zur Durchführung des Checks verwendet. Keine Weitergabe. Kein Verkauf. Keine langfristige Speicherung. Kein automatischer Newsletter.

🤝 Sie behalten die volle Kontrolle

Sie entscheiden, was nach dem Bericht passiert – wir machen nur transparent, wo Risiken bestehen und wie groß sie sind.

Warum Cyberrisiken heute jedes Unternehmen betreffen

Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur Konzerne. Die meisten Vorfälle entstehen nicht durch gezielte „Hackerangriffe", sondern durch automatisierte Prozesse:

  • Bots durchsuchen ununterbrochen alle erreichbaren Domains.
  • Jede gefundene Schwachstelle wird markiert – unabhängig von Unternehmensgröße oder Branche.
  • Viele Unternehmen bemerken über Monate nicht, dass ihre Systeme bereits kompromittiert wurden.

Hinzu kommt: Die digitale Infrastruktur der meisten Firmen ist deutlich größer, als den Verantwortlichen bewusst ist. Zur Angriffsfläche zählen nicht nur die Website, sondern auch:

Nicht die Größe Ihres Unternehmens entscheidet über das Risiko – sondern die Anzahl und Qualität Ihrer Angriffsflächen.

⚠️

Beispiel (unsichtbares Risiko)

Ein kleines Dienstleistungsunternehmen betreibt seit Jahren eine Website mit Kontaktformular. Im Hintergrund ist ein altes Plugin aktiv, das nie aktualisiert wurde. Die Seite läuft scheinbar stabil – keine Fehlermeldungen, keine Auffälligkeiten.

Was niemand weiß: Dieses Plugin ist seit Monaten in Hackerforen als Schwachstelle dokumentiert und wird von Bots gezielt abgefragt. Die Lücke existiert längst – nur bemerkt hat sie noch niemand im Unternehmen.

Die größten Cybergefahren 2026

Die Bedrohungslage verschiebt sich – und mit ihr die Art, wie Angriffe Schäden verursachen. 2026 sind vor allem diese Risikofelder relevant:

Ransomware & Systemverschlüsselung

Systeme werden verschlüsselt, Zugriffe blockiert. Unternehmen können von einer Minute auf die andere arbeitsunfähig werden.

→ Mehr zu Ransomware

Datenexfiltration

Nicht nur die Verschlüsselung von Daten ist gefährlich – immer häufiger werden Daten kopiert und abgezogen, bevor irgendetwas gesperrt wird. So bleiben Angriffe lange unbemerkt.

Social Engineering & Fake-Kommunikation

Phishing-Mails, gefälschte Login-Seiten und täuschend echte Absenderadressen sorgen dafür, dass Mitarbeitende unbewusst Zugangsdaten preisgeben.

→ Mehr zu Social Engineering

Cloud-Fehlkonfigurationen & externe Tools

Cloud-Dienste, SaaS-Plattformen und externe Tools sind praktisch – können aber bei falscher Konfiguration zur Einladungsfläche für Angriffe werden.

→ Mehr zu Cloud-Sicherheit

Passwort- & Identitätsangriffe

Unsichere Passwörter, fehlende Mehr-Faktor-Authentifizierung und mehrfach verwendete Logins sind nach wie vor ein Dauerproblem.

⚠️

Beispiel (könnte schon passiert sein)

Eine Geschäftsführerin nutzt für mehrere Dienste dasselbe Passwort. Ein externer Dienst wird gehackt – die Zugangsdaten landen im Netz. Wochen später loggen sich Unbekannte über die Firmen-Website in ein Administrator-Backend ein. Nach außen wirkt alles normal. Intern werden nach und nach Daten abgegriffen – ohne jede sichtbare Störung.

Websites als unterschätzte Hauptangriffsfläche

Ihre Website ist oft der erste Kontaktpunkt – für Kunden, aber auch für Angreifer. Sie ist stets online, von überall erreichbar und in viele andere Systeme eingebunden.

Typische, oft unbemerkte Schwachstellen sind:

  • veraltete CMS- oder Shop-Systeme
  • Plugins und Themes, die seit Jahren kein Update mehr erhalten haben
  • abgelaufene oder falsch konfigurierte TLS/SSL-Zertifikate
  • unsichere oder fehlende E-Mail-Schutzmechanismen (SPF, DKIM, DMARC)
  • offen zugängliche Dienste und Ports
  • Debug- oder Testumgebungen, die nie abgestellt wurden

Besonders kritisch: Zero-Day-Schwachstellen – Sicherheitslücken, die noch nicht öffentlich bekannt sind und für die es noch keine Patches gibt.

Viele dieser Punkte verursachen keine sichtbaren Fehler – und genau das macht sie so gefährlich.

👉 Vertiefen: Website-Sicherheit im Detail

⚠️

Beispiel (verborgene Website-Lücke)

Ein Unternehmen relauncht seine Website und installiert mehrere praktische Form-Plugins. Ein Jahr später wird eines dieser Plugins nicht mehr gepflegt. Die Seite läuft weiterhin einwandfrei.

Externe Scanner finden jedoch eine bekannte Schwachstelle in genau diesem Plugin. Über eine bestimmte URL können Angreifer Dateien auf dem Server ausführen – lange bevor irgendjemand intern etwas Verdächtiges bemerkt.

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KI & automatisierte Angriffe

Künstliche Intelligenz hat die Angriffsmethoden verändert. Wo früher schlecht formulierte Phishing-Mails und plumpe Täuschungsversuche entlarvt werden konnten, sind Nachrichten heute:

  • sprachlich korrekt
  • perfekt in Tonalität und Stil
  • oft mit echten Namen und Kontext angereichert
  • schwer von echter Kommunikation zu unterscheiden

Gleichzeitig nutzen Angreifer KI, um:

  • Muster in schlecht gesicherten Systemen zu erkennen
  • Schwachstellen schneller zu finden
  • Login-Versuche zu automatisieren
  • Sicherheitsmechanismen auszutesten
⚠️

Beispiel (täuschend echte Kommunikation)

Die Assistenz eines Geschäftsführers erhält eine E-Mail, die in Sprache, Grußformel und Ton exakt nach dem Vorgesetzten klingt – inklusive korrekter Signatur. Die Mail bittet darum, sich „dringend im neuen Zahlungsportal anzumelden".

Die Login-Seite dahinter ist eine 1:1-Kopie der echten Seite – inklusive Logo und Farbschema. Nach Eingabe der Daten passiert scheinbar nichts. In Wahrheit wurden die Zugangsdaten gerade an Dritte gesendet.

👉 Vertiefen: KI-gestützte Angriffe und wie Sie sich schützen

IT-Dienstleister & digitale Lieferketten als Risiko

Viele Unternehmen verlassen sich darauf, dass „die IT das schon regelt". Doch in der Praxis besteht die digitale Umgebung oft aus einer Mischung aus:

  • intern betreuten Systemen
  • externen Dienstleistern
  • Standard-Software
  • individuellen Anpassungen
  • zahlreichen kleinen Tools und Schnittstellen

Je komplexer diese Landschaft, desto größer das Risiko, dass irgendwo eine Schwachstelle übersehen wird.

⚠️

Beispiel (Risiko über Dritte)

Eine Agentur nutzt ein externes Statistik-Tool, das per Script in die Website eingebunden ist. Der Anbieter selbst wird Ziel eines Angriffs. Über das eingebundene Script wird bei allen Kunden-Websites Schadcode nachgeladen.

Die Agentur hat selbst „nichts falsch gemacht" – trotzdem sind die eigenen Seiten plötzlich Teil eines Angriffsvektors.

Fallbeispiel

Ein großer Schadenfall – und warum er kein Einzelfall ist

Um zu verstehen, wie sich Cyberrisiken in der Realität auswirken, hilft ein ausführliches Beispiel. Die Zahlen sind typisiert, die Mechanik dahinter passiert aber so oder ähnlich jeden Tag.

Ausgangslage: Mittelständisches E-Commerce-Unternehmen

Ein Online-Händler mit rund 25 Mitarbeitenden betreibt seit Jahren einen gut laufenden Shop. Die IT wird von einem Dienstleister betreut, Updates erfolgen „bei Bedarf". Sicherheitsthemen sind bekannt, aber nicht priorisiert – schließlich „lief bisher alles".

  • 01

    Tag 1: Eine kleine Lücke

    Ein altes Shop-Plugin für Gutscheincodes hat seit Monaten kein Update mehr bekommen. Es ist im Einsatz, funktioniert – und fällt niemandem negativ auf. Dass dieses Plugin inzwischen in technischen Foren als kritische Schwachstelle geführt wird, ist im Unternehmen unbekannt.

    → Ein automatisierter Bot scannt die Domain, erkennt die Version des Plugins und markiert die Website als „verwundbar".

  • 03

    Tag 3: Unbemerkter Zugriff

    Über eine spezielle URL-Kombination gelingt es Angreifern, Code auf dem Webserver auszuführen. Zunächst passiert – sichtbar – nichts: Der Shop läuft weiter, Bestellungen kommen rein, Kunden bemerken keine Veränderung.

    Im Hintergrund werden jedoch Testzugriffe auf die Datenbank gefahren, interne Verzeichnisse gescannt und erste Datenkopien gezogen.

    → Niemand im Unternehmen bekommt etwas davon mit.

  • 10

    Tag 10: Der eigentliche Angriff

    Nachdem die Umgebung erkundet wurde, beginnen die Angreifer, Kundendaten und Bestellinformationen systematisch zu exportieren. Parallel wird eine Hintertür geschaffen, um jederzeit wieder in das System zu gelangen.

    → Erst als einzelne Kreditkartenanbieter vermehrt Betrugsfälle melden, fällt auf, dass ein gemeinsamer Nenner existiert: der betreffende Shop.

  • 20

    Tag 20: Stillstand & Krisenmodus

    Der Shop muss kurzfristig abgeschaltet werden. Interne und externe IT-Teams arbeiten unter Hochdruck an der Analyse des Vorfalls, der Bereinigung der Systeme, dem Schließen der Lücke und der Wiederherstellung eines sauberen Betriebsstandes.

    Zusätzlich stellt sich die Frage: Welche Kunden müssen informiert werden? Welche Daten sind betroffen? Welche rechtlichen Schritte sind notwendig?

Finanzielle Auswirkungen (vereinfachte Betrachtung)

Umsatzausfall durch Shop-Stillstand (5 Tage) ca. 50.000 €
IT-Forensik, Wiederherstellung, Härtung ca. 25.000 €
Interne Aufwände & Krisenkommunikation ca. 10.000 €
Mögliche Vertragsstrafen / Kulanzaktionen ca. 15.000 €
Gesamtschaden rund 100.000 €

– ausgelöst durch ein einziges veraltetes Plugin.

💡

Das besonders Kritische daran

Die Lücke existierte bereits lange vorher. Ein externer Sicherheitscheck hätte sie sichtbar machen können – bevor jemand anderes sie gefunden hat.

Reagieren Sie jetzt und sichern Sie sich gegen unerkanntes Risiko ab.

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👉 Mehr zu Betriebsunterbrechung durch Cyberangriffe

Erster Schutzschritt: Website kostenlos prüfen lassen

Sie können nicht jede einzelne Gefahr selbst im Blick haben. Aber Sie können einen entscheidenden Schritt gehen:

Lassen Sie Ihre öffentlich sichtbare Angriffsfläche – Ihre Website – professionell prüfen.

Der kostenlose Risiko-Check (Mini-Pen-Test) zeigt Ihnen:

  • ob Ihre Domain bekannte Schwachstellen aufweist
  • ob Server- und DNS-Konfigurationen sauber sind
  • ob Zertifikate, Verschlüsselung & E-Mail-Schutz korrekt eingerichtet sind
  • ob veraltete Software im Einsatz ist
  • ob potenzielle Einstiegspunkte für automatisierte Angriffe existieren

Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden einen kompakten Bericht mit einer klaren Einschätzung und konkreten Handlungsempfehlungen.

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FAQ – Häufige Fragen zu Cyberrisiken

Sind kleine Unternehmen wirklich ein Ziel?

Ja. Automatisierte Angriffe machen keinen Unterschied zwischen „klein" und „groß". Jede Domain wird gescannt.

Wie merke ich, ob meine Systeme bereits betroffen sind?

Oft gar nicht – ohne gezielte technische Prüfung. Viele Angriffe laufen im Hintergrund und werden erst spät entdeckt.

Muss ich Zugangsdaten herausgeben?

Nein. Der Risiko-Check basiert ausschließlich auf extern sichtbaren Informationen. Es findet kein Zugriff auf interne Systeme statt.

Ist der Check tatsächlich kostenlos und unverbindlich?

Ja. Es gibt weder versteckte Kosten noch automatische Vertragsbindungen oder Newsletter-Zwang.

Kann ich den Bericht an meinen IT-Dienstleister weitergeben?

Auf jeden Fall. Viele Unternehmen nutzen den Check genau dafür: als Grundlage, um mit ihrer IT gezielt an den richtigen Stellen nachzubessern.

Sie möchten wissen, wie sicher Ihre digitale Infrastruktur wirklich ist?

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