Cloud-Sicherheit: Warum moderne IT ohne Schutz zum Risiko wird
Cloud-Dienste sind aus dem Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken. E-Mail, Datenspeicherung, Kollaboration, Buchhaltung, CRM oder Marketing-Tools – nahezu jedes Unternehmen nutzt heute Cloud-Anwendungen. Genau darin liegt jedoch ein oft unterschätztes Risiko:
**Cloud-Sicherheit ist kein automatischer Zustand.**
Viele Unternehmen gehen davon aus, dass Cloud-Anbieter sich „um alles kümmern". In der Praxis ist Sicherheit jedoch immer eine **geteilte Verantwortung**. Während Anbieter die Infrastruktur absichern, liegt die Konfiguration, Nutzung und Zugriffskontrolle fast immer beim Unternehmen selbst.
Fehler an dieser Stelle sind einer der häufigsten Gründe für Datenlecks, unbefugte Zugriffe und Sicherheitsvorfälle.
Warum Sie uns Ihre Domain anvertrauen können
Gerade bei Cloud-Sicherheit ist Vertrauen entscheidend. Deshalb arbeiten wir bewusst zurückhaltend und transparent.
Sie können sich auf uns verlassen:
🔒 Kein Zugriff auf Ihre Cloud-Konten
Wir benötigen keinerlei Zugangsdaten, keinen Serverzugriff und keine internen Logins. Der Check basiert ausschließlich auf Informationen, die ohnehin öffentlich über das Internet erreichbar sind.
🛡️ Keine aktiven Angriffe
Es handelt sich um keine Penetrationstests, die etwas verändern oder Schaden verursachen können. Wir analysieren nur öffentlich sichtbare Konfigurationsdaten – ähnlich wie es Bots und Angreifer ohnehin tun.
📨 Kein Datenhandel, kein Newsletter-Zwang
Ihre Domain und Kontaktdaten werden nur für den Check verwendet. Keine Weitergabe. Kein Verkauf. Keine langfristige Speicherung. Kein automatischer Mailingliste.
🤝 Sie behalten die volle Kontrolle
Sie entscheiden, was Sie im Anschluss mit den Ergebnissen machen – intern, mit Ihrem IT-Dienstleister oder mit uns.
Warum Cloud-Sicherheit so häufig unterschätzt wird
Cloud-Dienste vermitteln Sicherheit durch Professionalität, Markenbekanntheit und Verfügbarkeit. Doch genau diese Wahrnehmung führt dazu, dass Risiken übersehen werden.
Häufige Annahmen sind:
- „Der Anbieter sorgt für Sicherheit."
- „Unsere Daten liegen ja nicht bei uns."
- „Cloud ist sicherer als eigene Server."
Diese Aussagen sind nur teilweise richtig. Cloud-Anbieter sichern ihre Plattform – **nicht aber Ihre individuelle Nutzung**. Zugriffskonzepte, Benutzerrechte, Freigaben, Integrationen und Schnittstellen liegen in Ihrer Verantwortung.
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Die größten Cloud-Risiken für Unternehmen
Die meisten Sicherheitsvorfälle in Cloud-Umgebungen entstehen nicht durch komplexe Angriffe, sondern durch **alltägliche interne Fehler**. Cloud-Systeme sind flexibel und wachsen ständig mit dem Unternehmen – genau das macht sie anfällig für Fehlkonfigurationen, die im Alltag leicht übersehen werden.
Typische Risiken sind unter anderem:
- öffentlich zugängliche Speicherbereiche
- falsch vergebene Zugriffsrechte
- fehlende Mehr-Faktor-Authentifizierung
- gemeinsam genutzte Benutzerkonten
- unübersichtliche Rollenmodelle
- alte oder vergessene Integrationen externer Tools
Diese Punkte wirken zunächst harmlos. Die Systeme laufen stabil, Daten sind verfügbar, Mitarbeitende können arbeiten. Doch gerade weil technisch alles „funktioniert", bleiben solche Risiken oft lange unentdeckt.
In der Praxis entstehen diese Lücken selten durch grobe Fahrlässigkeit. Meist sind sie das Ergebnis von Zeitdruck, Personalwechseln, kurzfristigen Freigaben oder externen Dienstleistern, die nicht konsequent nachkontrolliert wurden.
Beispiel aus der Praxis
Ein mittelständisches Unternehmen nutzt einen Cloud-Speicher für interne Projektdateien. Um externen Partnern kurzfristig Zugriff zu ermöglichen, wird ein Ordner freigegeben. Monate später ist der Zugriff noch immer aktiv – inzwischen sind weitere sensible Dokumente hinzugekommen. Die Freigabe fällt intern nicht mehr auf, wird jedoch von automatisierten Scannern entdeckt und ausgelesen.
Solche Szenarien sind keine Ausnahme. Sie zeigen, dass Cloud-Risiken häufig dort entstehen, wo intern „nur kurz etwas angepasst" wurde – und anschließend niemand mehr überprüft hat, ob diese Änderung noch notwendig oder sicher ist.
Fehlkonfigurationen als Hauptproblem
Fehlkonfigurationen sind der häufigste Auslöser von Cloud-Zwischenfällen. Sie entstehen oft schleichend:
- neue Mitarbeitende erhalten zu viele Rechte
- alte Benutzerkonten werden nicht entfernt
- temporäre Freigaben bleiben dauerhaft aktiv
- externe Tools behalten Zugriff, obwohl sie nicht mehr genutzt werden
Das Risiko wächst mit jeder Erweiterung Ihrer Cloud-Landschaft.
Cloud & Website: Ein gefährliches Zusammenspiel
Websites sind häufig direkt mit Cloud-Diensten verknüpft:
- Formulare, Newsletter, Zahlungsdienste, CRM-Systeme oder Analyse-Tools übertragen Daten automatisch weiter.
Wenn Website und Cloud nicht sauber abgesichert sind, entstehen gefährliche Kettenreaktionen:
- ein Website-Problem öffnet den Weg zur Cloud
- ein Cloud-Leck ermöglicht Zugriff auf Website-Daten
- kompromittierte Zugänge wirken systemübergreifend
Risiken durch externe Anbieter & Schnittstellen
Viele Cloud-Risiken entstehen nicht im eigenen System, sondern über Drittanbieter:
- SaaS-Tools mit weitreichenden Berechtigungen
- veraltete API-Schnittstellen
- externe Dienstleister mit dauerhaftem Zugriff
- Plugins und Integrationen ohne regelmäßige Prüfung
Ein einzelner unsicherer Dienst kann Ihre gesamte Cloud-Umgebung gefährden.
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Warum Sie uns Ihre Domain anvertrauen können
- Kein Zugriff auf Ihre Cloud-Konten
- Keine aktiven Tests oder Eingriffe
- Analyse ausschließlich öffentlich sichtbarer Informationen
- Keine Speicherung oder Weitergabe Ihrer Daten
- Kostenlos & unverbindlich
Wie Sie Cloud-Risiken reduzieren können
Cloud-Sicherheit beginnt mit Transparenz. Wichtige Schritte sind:
- regelmäßige Überprüfung von Berechtigungen
- saubere Trennung von Rollen und Zugängen
- konsequente Nutzung von MFA
- Prüfung externer Integrationen
- frühzeitige Erkennung externer Schwachstellen
Der einfachste Einstieg: Prüfen Sie Ihre öffentlich sichtbare Angriffsfläche – bevor Angreifer es tun.
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Mehr über Ransomware erfahren →FAQ: Häufige Fragen zur Cloud-Sicherheit
- Sind Cloud-Dienste grundsätzlich unsicher?
-
Nein. Sie sind leistungsfähig – aber nur so sicher wie ihre Konfiguration.
- Reicht MFA allein aus?
-
Nein. MFA ist wichtig, ersetzt aber kein sauberes Berechtigungs- und Zugriffskonzept.
- Können Cloud-Risiken von außen erkannt werden?
-
Teilweise ja – insbesondere über Domain-, DNS- und E-Mail-Konfigurationen.
- Ist der Mini-Pen-Test sicher?
-
Ja. Er greift nicht auf interne Cloud-Systeme zu.
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