Ransomware: Wenn Ihr Unternehmen plötzlich stillsteht
Ransomware-Angriffe gehören zu den folgenschwersten Cyberbedrohungen für Unternehmen. Innerhalb weniger Minuten können Systeme verschlüsselt, Zugriffe blockiert und ganze Geschäftsprozesse lahmgelegt werden. Für viele Unternehmen bedeutet ein erfolgreicher Angriff nicht nur einen kurzfristigen IT-Ausfall, sondern massive finanzielle, rechtliche und organisatorische Konsequenzen.
Besonders tückisch: Ransomware-Angriffe entstehen selten plötzlich. In vielen Fällen haben sich Angreifer bereits Tage oder Wochen zuvor unbemerkt Zugang verschafft – oft über scheinbar harmlose Schwachstellen an der Website, über Phishing-Mails oder über unsichere Zugänge externer Dienstleister.
Warum Sie uns Ihre Domain anvertrauen können
Gerade bei Ransomware-Themen ist Vertrauen entscheidend. Deshalb arbeiten wir bewusst zurückhaltend und transparent.
Sie können sich auf uns verlassen:
🔒 Kein Zugriff auf interne Systeme
Wir benötigen keinerlei Zugangsdaten, keinen Serverzugriff und keine internen Logins. Der Check basiert ausschließlich auf Informationen, die ohnehin öffentlich über das Internet erreichbar sind.
🛡️ Keine aktiven Angriffe
Es handelt sich um keine Penetrationstests, die etwas verändern oder Schaden verursachen können. Wir analysieren nur öffentlich sichtbare Konfigurationsdaten – ähnlich wie es Bots und Angreifer ohnehin tun.
📨 Kein Datenhandel, kein Newsletter-Zwang
Ihre Domain und Kontaktdaten werden nur für den Check verwendet. Keine Weitergabe. Kein Verkauf. Keine langfristige Speicherung. Kein automatischer Mailingliste.
🤝 Sie behalten die volle Kontrolle
Sie entscheiden, was Sie im Anschluss mit den Ergebnissen machen – intern, mit Ihrem IT-Dienstleister oder mit uns.
Was Ransomware wirklich ist
Ransomware ist Schadsoftware, die Systeme verschlüsselt oder blockiert und anschließend Lösegeld fordert. Doch moderne Angriffe gehen weit darüber hinaus. Heute steht nicht mehr nur die Verschlüsselung im Fokus, sondern vor allem der Diebstahl sensibler Daten.
Angreifer drohen damit, Kundendaten, Vertragsunterlagen oder interne Informationen zu veröffentlichen, wenn kein Lösegeld gezahlt wird. Dadurch steigt der Druck erheblich – selbst bei Unternehmen mit funktionierenden Backups.
Wie ein Ransomware-Angriff abläuft
Ein Ransomware-Angriff folgt häufig einem mehrstufigen Ablauf:
Zunächst verschaffen sich Angreifer unbemerkt Zugang, etwa über eine Phishing-Mail, eine unsichere Website-Komponente oder kompromittierte Zugangsdaten. Danach wird das System über einen längeren Zeitraum beobachtet. Daten werden analysiert, kopiert und interne Strukturen kartiert.
Erst im letzten Schritt erfolgt der sichtbare Angriff: Systeme werden verschlüsselt, Zugriffe gesperrt und Lösegeldforderungen gestellt. Zu diesem Zeitpunkt ist der Schaden meist bereits erheblich.
👉 Passender Zusammenhang: Social Engineering
Warum besonders kleine und mittlere Unternehmen betroffen sind
Viele KMU gehen davon aus, kein attraktives Ziel zu sein. Tatsächlich sind sie besonders gefährdet, weil:
- Sicherheitsmaßnahmen oft weniger umfassend sind
- Updates und Patches nicht konsequent erfolgen
- externe Dienstleister stark eingebunden sind
- Angriffe automatisiert und massenhaft erfolgen
Angreifer suchen nicht gezielt nach bekannten Marken, sondern nach leicht zugänglichen Systemen.
Typische Einstiegspunkte für Ransomware
Ransomware gelangt nur selten „direkt" in ein Unternehmen. In der Praxis verschaffen sich Angreifer den ersten Zugang meist über alltägliche Schwachstellen, die im Arbeitsalltag leicht übersehen werden. Häufig handelt es sich dabei um Kombinationen aus technischen Lücken und menschlichen Fehlentscheidungen.
Zu den häufigsten Einstiegspunkten zählen:
- Phishing-Mails und manipulierte Anhänge, die täuschend echt wirken und Mitarbeitende zum Öffnen verleiten
- Kompromittierte Zugangsdaten, etwa durch Passwort-Leaks, Wiederverwendung von Logins oder fehlende Mehr-Faktor-Authentifizierung
- Unsichere oder veraltete Website-Plugins, die bekannte Schwachstellen enthalten und automatisiert ausgenutzt werden
- Fehlende E-Mail-Schutzmechanismen, durch die gefälschte Absender im Namen des Unternehmens versendet werden können
- Falsch konfigurierte Remote-Zugänge, die Angreifern direkten Zugriff auf interne Systeme ermöglichen
- Schwachstellen bei IT-Dienstleistern, die über Schnittstellen oder Wartungszugänge ins eigene Netzwerk führen
Das Kritische daran: Viele dieser Einstiegspunkte sind von außen sichtbar. Automatisierte Scanner prüfen täglich Millionen Domains, Mailserver und öffentlich erreichbare Dienste auf genau solche Schwächen. Werden sie gefunden, dienen sie als Ausgangspunkt für weiterführende Angriffe.
Beispiel aus der Praxis
Ein Unternehmen nutzt ein externes Ticketsystem, das über die Website angebunden ist. Ein veraltetes Plugin enthält eine bekannte Schwachstelle. Ein automatisierter Scan erkennt die Version, verschafft sich Zugriff auf den Webserver und liest gespeicherte Zugangsdaten aus. Mit diesen Daten loggen sich Angreifer später über einen Remote-Zugang ein und platzieren die eigentliche Ransomware erst Tage später. Der Zusammenhang wird intern lange nicht erkannt.
Solche Szenarien zeigen: Ransomware ist selten ein einzelnes Ereignis. Sie ist oft das Endergebnis einer Kette kleiner, zunächst harmlos wirkender Schwachstellen, die frühzeitig hätten erkannt werden können.
Die Folgen eines erfolgreichen Angriffs
Die Auswirkungen eines Ransomware-Angriffs gehen weit über den IT-Schaden hinaus:
- Stillstand des Geschäftsbetriebs
- Umsatzausfälle
- Kosten für Wiederherstellung & Forensik
- Informationspflichten gegenüber Kunden
- Reputationsverlust
- mögliche Vertragsstrafen
Oft ist nicht der Angriff selbst, sondern die Dauer der Betriebsunterbrechung der größte Schaden.
👉 Vertiefend: Betriebsunterbrechung
Warum Sie uns Ihre Domain anvertrauen können
- Kein Zugriff auf interne Systeme oder Server
- Keine aktiven Angriffe oder Belastung Ihrer Website
- Analyse ausschließlich öffentlich sichtbarer Informationen
- Keine Weitergabe oder Speicherung Ihrer Daten
- Kostenlos & unverbindlich
Wie Sie sich vor Ransomware schützen können
Einen vollständigen Schutz gibt es nicht – aber Sie können das Risiko deutlich reduzieren:
- regelmäßige Updates und Patch-Management
- saubere Website- und Serverkonfiguration
- klare Zugriffs- und Berechtigungsstrukturen
- sichere E-Mail- und Domain-Konfiguration
- frühzeitige Erkennung externer Schwachstellen
Der wichtigste erste Schritt: Wissen, wo Ihre größten Risiken liegen.
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Mehr über KI-Risiken erfahren →FAQ: Häufige Fragen zu Ransomware
- Sind Backups ausreichend Schutz?
-
Nein. Moderne Angriffe kombinieren Verschlüsselung mit Datendiebstahl.
- Kann Ransomware über die Website eindringen?
-
Ja. Unsichere Plugins oder Konfigurationen sind häufige Einstiegspunkte.
- Sind kleine Unternehmen betroffen?
-
Ja. Automatisierte Angriffe zielen gezielt auf leicht angreifbare Systeme.
- Ist der Mini-Pen-Test sicher?
-
Ja. Er basiert ausschließlich auf öffentlich sichtbaren Informationen.
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