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Patch-Management: Warum ungepflegte Updates ein hohes Cyberrisiko sind

Software-Updates gelten im Alltag oft als lästig: Sie kosten Zeit, können Systeme verändern oder scheinbar funktionierende Abläufe stören. Genau diese Haltung macht fehlendes oder unstrukturiertes Patch-Management zu einem der größten Cyberrisiken für Unternehmen.

Die Realität ist klar: Ein Großteil erfolgreicher Cyberangriffe nutzt bekannte Schwachstellen, für die längst Updates existieren. Angreifer müssen keine neuen Lücken finden – sie warten lediglich darauf, dass Unternehmen notwendige Aktualisierungen nicht durchführen.

Patch-Management ist deshalb kein technisches Detail, sondern eine zentrale Sicherheitsmaßnahme.

Warum Sie uns Ihre Domain anvertrauen können

Gerade bei Patch-Management-Themen ist Vertrauen entscheidend. Deshalb arbeiten wir bewusst zurückhaltend und transparent.

Sie können sich auf uns verlassen:

🔒 Kein Zugriff auf interne Systeme

Wir benötigen keinerlei Zugangsdaten, keinen Serverzugriff und keine internen Logins. Der Check basiert ausschließlich auf Informationen, die ohnehin öffentlich über das Internet erreichbar sind.

🛡️ Keine aktiven Angriffe

Es handelt sich um keine Penetrationstests, die etwas verändern oder Schaden verursachen können. Wir analysieren nur öffentlich sichtbare Konfigurationsdaten – ähnlich wie es Bots und Angreifer ohnehin tun.

📨 Kein Datenhandel, kein Newsletter-Zwang

Ihre Domain und Kontaktdaten werden nur für den Check verwendet. Keine Weitergabe. Kein Verkauf. Keine langfristige Speicherung. Kein automatischer Mailingliste.

🤝 Sie behalten die volle Kontrolle

Sie entscheiden, was Sie im Anschluss mit den Ergebnissen machen – intern, mit Ihrem IT-Dienstleister oder mit uns.

Was Patch-Management wirklich bedeutet

Patch-Management beschreibt den strukturierten Prozess, Software regelmäßig zu aktualisieren, Sicherheitslücken zu schließen und Systeme auf einem sicheren Stand zu halten. Es betrifft weit mehr als Betriebssysteme.

Dazu gehören unter anderem:

  • CMS- und Shop-Systeme
  • Plugins, Themes und Erweiterungen
  • Server- und Hosting-Komponenten
  • Cloud-Anwendungen
  • externe Bibliotheken und Skripte

Patch-Management ist kein einmaliger Vorgang, sondern ein kontinuierlicher Prozess.

Warum fehlende Updates so gefährlich sind

Sobald eine Sicherheitslücke öffentlich bekannt wird, beginnt ein Wettlauf. Während Hersteller Patches bereitstellen, scannen Angreifer automatisiert das Internet nach Systemen, die noch nicht aktualisiert wurden.

Je länger ein Update ausbleibt, desto größer wird das Risiko.

Besonders kritisch: Viele Unternehmen glauben, dass ein System sicher ist, solange es „funktioniert". Doch Sicherheitslücken verursachen in der Regel keine sichtbaren Fehler – sie öffnen still und leise neue Angriffsmöglichkeiten.

👉 Passender Zusammenhang: Zero-Day-Schwachstellen

Typische Patch-Fehler im Unternehmensalltag

In der Praxis scheitert Patch-Management selten am fehlenden Wissen, sondern am Alltag:

  • Updates werden aus Angst vor Ausfällen verschoben
  • Zuständigkeiten sind unklar
  • Testumgebungen fehlen
  • externe Dienstleister setzen Updates nur „bei Bedarf" um
  • alte Systeme bleiben aus Kompatibilitätsgründen ungepatcht

Diese Entscheidungen sind nachvollziehbar – erhöhen aber das Risiko erheblich.

⚠️

Beispiel aus der Praxis

Ein Unternehmen nutzt ein etabliertes CMS mit mehreren Plugins. Aus Sorge vor Darstellungsfehlern werden Updates monatelang verschoben. Eine bekannte Schwachstelle in einem Plugin wird öffentlich ausgenutzt. Angreifer benötigen keine besondere Vorbereitung – der Zugriff gelingt automatisiert.

Website, Plugins & externe Software

Websites sind besonders anfällig für Patch-Probleme, weil sie häufig aus vielen einzelnen Komponenten bestehen. Jede Erweiterung erhöht die Komplexität und damit das Risiko.

Typische Schwachstellen entstehen durch:

  • veraltete Plugins oder Themes
  • Erweiterungen, die nicht mehr gepflegt werden
  • externe Skripte ohne klare Update-Strategie
  • individuell angepasste Komponenten

👉 Mehr dazu: Website-Sicherheit

Patch-Management & Zero-Day-Risiken

Patch-Management schützt nicht vor allen Angriffen – insbesondere nicht vor Zero-Day-Schwachstellen. Aber:

Ein sauberes Update-Konzept reduziert die Angriffsfläche erheblich und verhindert, dass bekannte Lücken zusätzlich ausgenutzt werden.

Je weniger veraltete Komponenten im Einsatz sind, desto schwieriger wird es für Angreifer, Zero-Day-Lücken effektiv zu kombinieren.

👉 Ergänzend: Zero-Day-Schwachstellen

Warum Sie uns Ihre Domain anvertrauen können

  • Kein Zugriff auf interne Systeme
  • Keine aktiven Angriffe oder Veränderungen
  • Analyse ausschließlich öffentlich sichtbarer Informationen
  • Keine Speicherung oder Weitergabe Ihrer Daten
  • Kostenlos & unverbindlich

Wie Sie Patch-Risiken reduzieren

Ein vollständiger Schutz ist unrealistisch – aber Sie können Risiken deutlich senken:

  • klare Zuständigkeiten für Updates
  • regelmäßige Überprüfung aller eingesetzten Komponenten
  • Entfernen nicht mehr genutzter Plugins
  • transparente Dokumentation
  • frühzeitige Erkennung öffentlich sichtbarer Schwachstellen

Der erste Schritt ist immer Transparenz.

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FAQ: Häufige Fragen zum Patch-Management

Reichen automatische Updates aus?

Teilweise. Kritische Systeme sollten dennoch regelmäßig geprüft werden.

Sind kleine Unternehmen betroffen?

Ja. Automatisierte Angriffe unterscheiden nicht nach Unternehmensgröße.

Kann ein Update Schaden verursachen?

In seltenen Fällen ja – das Risiko eines Angriffs ist jedoch deutlich höher.

Ist der Mini-Pen-Test sicher?

Ja. Er greift nicht in Ihre Systeme ein.

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